Hackfleisch

Die einen lieben Hackfleisch-Gerichte heiß und innig, den anderen ist ein rich­tiges Stück Fleisch lieber. Hartnäckig hält sich der Irrglaube, dass Hackbraten Mogelpackungen sind. Doch wer auch nur den Hauch einer Ahnung vom Kochen hat, merkt sehr schnell, wenn Fleischqualität oder Zutaten nicht stimmen. Aber wie so oft im Leben gilt auch hier: Kochen ist Vertrauenssache. Gute Köche verwenden nur gute Zutaten und einwandfreies, frisches Hack. 

Gehacktes ist in aller Munde

In der Küchengeschichte spielen Hackfleisch-Gerichte meist eine bescheidene Nebenrolle. In der schlechten Zeit ersetzte der liebevoll gefüllte und mit Fantasie gestreckte Hackbraten oft den Sonntagsbraten. Heute hat sich das Blatt gewendet und das Thema Armeleute-Essen ist vom Tisch. Gehacktes ist in aller Munde – ob aus Rind oder Schwein, vom Lamm, vom Kalb oder vom Geflügel. Auch Fisch und Soja schmecken als Gehacktes. Selbst Feinschmecker drehen regelmäßig durch, denn als Füllung sind Kompositionen auf der Basis von Gehacktem einfach unschlagbar.

Burger, Buletten, faschierte Leibchen

Auch aus der internationalen Küche ist Hackfleisch einfach nicht wegzudenken. Ob Burger oder Köfte, Cevapcici, Kött­bular oder faschierte Leibchen – schon die Kinder kennen und lieben sie. Auch auf Buffets und Parties ist Gehacktes immer mit dabei. Frikadellen, Klopse und Buletten – da greifen alle gerne zu.

Alles frisch hier?

Gut zu wissen zum guten Schluss: Für Hackfleisch gilt eine Verordnung. Die besagt, dass das schnell verderbliche, durchgedrehte Hack nur am Verkaufstag hergestellt und unter 4 Grad Celsius gelagert werden muss. Jedes Grau ist ein Hinweis darauf, dass das Fleisch schon vor ein paar Stunden durchgelassen wurde. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft nur Hackfleisch, das vor seinen Augen durch den Wolf gedreht wird – oder krempelt die Ärmel hoch und wird selbst aktiv – mit dem Jupiter-Fleischwolf.