Mehlsorten

Mehl hat eine spannende Geschichte! Lange Zeit war weißes Mehl das Mehl der Vornehmen und Reichen. Brot und Brötchen aus Weißmehl waren teuer, denn die Herstellung dieses Mehls war aufwändig. Das Volk aß Laibe und Fladen aus dunklem, nicht komplett ausgemahlenem Mehl. Die gesündere Alternative.

Den höchsten Vitalstoffgehalt hat frisch gemahlenes Mehl. Daher ist die Anschaffung einer Getreidemühle eine Investition, die unserer Gesundheit zu Gute kommt. Weizen und Roggen sind die bekanntesten Getreidesorten.

Roggen gibt Power

Type 1800 ist ein kerngesundes Roggen-Backschrot und eignet sich zur Herstellung von Broten mit viel Biss und viel Vitalstoffen wie Vitamine, Mineralien, Proteine und ungesättigte Fettsäuren. Neben den Vitalstoffen sind auch die Ballaststoffe, die ein solches Brot oder auch ein leckeres Müsli liefert, wichtig. Sie putzen den Darm und halten ihn giftfrei.

Dinkel bekommt

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich das Dinkelkorn. Schon Hildegard von Bingen kannte seine segensreichen Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Gebäck mit einem hohen Dinkelanteil bleibt lange frisch und ist sehr bekömmlich. Die halbreifen Dinkelkörner nennt man Grünkern. Grünkernschrot wird in der vegetarischen Küche für Brat­linge und Suppen verwendet.

Gerste und Graupen

Gerste ist die älteste bekannte Getreideart. Ihr Mehlkörper enthält Kalium, Phosphor, Kieselsäure und Kalzium. Gerstenmehl ist nur in Verbindung mit anderen Mehlsorten zum Backen geeignet. Geschälte Gerstenkörner sind unter der Bezeichnung Graupen bekannt.

Hafer hat’s in sich

Hafer besitzt den höchsten Anteil an hochwertigen Eiweißen, ungesättigten Fettsäuren und außerdem viele Vitamine und Mineralstoffe. Er zählt zu den vollwertigsten Getreidesorten. Beim Backen sollte Hafermehl immer mit Weizenmehl gemischt werden, da Hafer kein Klebereiweiß enthält.

Nicht zuletzt Hirse

In den kleinen Hirsekörnchen stecken Magnesium, Fluor, Zink, Kieselsäure und viele andere Mineralstoffe. Hirse ist sehr quellfähig, wird gerne auch als Brei gegessen. Beim Backen sollte sie nur als Zusatz verwendet werden, da sie – wie der Hafer – kein Klebereiweiß enthält. Brote mit Hirsemehl sind besonders knusprig und schmecken herzhaft.